Exklusive Inhalte für The Division 2-Spieler mit Twitch Prime

Passend zur aktuellen Baseball-Saison können Twitch Prime-Mitglieder mit nur wenigen Klicks ein paar exklusive Inhalte für Tom Clancy’s The Division 2 abstauben.

Der erste Drop beinhaltet ein exklusives Spears Baseball-Bekleidungspaket und eine Baseballmaske. Zusätzlichen Loot für The Division 2 gibt es am 23. Juli, 22. August und am 24. September. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also.

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Darüber hinaus gibt es auch zusätzliche Inhalte für Call of Duty: Black Ops 4, Starcraft 2, Leage of Legends und World of Tanks, uvm.

Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Für alle Nintendo Switch-Spieler gibt es eine 12-Monats-Mitgliedschaft für Switch Online kostenlos (klick!).

Wer noch immer nicht genug hat, kann sich auch noch die Spiele Aegis Defenders, Stikbold!, 10 Second Ninja X und Metronomicon gratis abholen.

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Das Remake von Zelda: Link’s Awakening

Wie ein altes Sprichwort sagt, führen mehrere Wege nach Rom. So gibt es auch mehr als eine Möglichkeit, einen Spiele-Klassiker neu zu gestalten: Resident Evil 2 ist hoch budgetiert, auffällig und dem Original treu geblieben. Das Final Fantasy 7 Remake sieht eher nach einer modernen Überarbeitung aus, als nach einem Beat-for-Beat-Remake. Und dann ist da noch die Legende von Zelda: Link’s Awakening, die über einen HD-Remaster hinausgeht, aber ein absolut treuer Liebesbrief zum Game Boy-Original ist. Auf der E3 wurde es schick und als neu präsentiert, ist aber gleiche Spiel geblieben – und das ist auch gut so.

Link’s Awakening ist ohne Zweifel einer der besten Teile in der Zelda-Reihe – und das ist keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass dies eine Franchise-Heimat für mehrere der besten Spiele aller Zeiten ist.

THE LEGEND OF ZELDA: LINK’S AWAKENING, E3 2019

Link’s Awakening hat etwas wirklich Schönes. Nach der ziemlich dunklen, gut-gegen-böse Geschichte von A Link to the Past, ist dies der Teil der Zelda-Serie, in dem viel Neues probiert und geschaut wird, wohin das führt. Das Ergebnis ist eine charmante Reise durch ein strahlend ätherisches Land mit unvergesslichen Charakteren, seltsamen Cameos und einem Kern, der absolut reinen Herzens ist.

Der Entwickler Grezzo ist zu einem ziemlich soliden Partner für Nintendo geworden, der an den Nintendo 3DS-Ports von Ocarina of Time, Majora’s Mask und Luigi’s Mansion arbeitet und Zelda als Spin-off von Tri Force Heroes entwickelt. Sie wissen sehr genau, was sie tun, und Link’s Awakening ist so treu wie die Aufnahmen dieses Studios von den N64 Zelda-Spielen, obwohl dies ein viel wichtigeres Upgrade ist. Grezzo übernimmt nun sozusagen die Rolle, die Capcom in den Jahren des Game Boy Color hatte, wo sie kleinere Zelda-Titel handhabten – und das ist ziemlich aufregend, denn es sind ehemalige Capcom-Mitarbeiter wie etwa Hidemaro Fujibayashi, die die Serie nun anführen, nachdem sie sich an den Handheld-Spielen die Zähne ausgebissen haben.

Während der Demonstration habe ich den Fehler gemacht, dem Nintendo-Vertreter zu erzählen, dass dies einer meiner Lieblingsteile der Zelda-Reihe ist, wenn nicht sogar mein absoluter Favorit. So wurde ich scherzhaft aufgefordert, den ersten Dungeon des Spiels innerhalb der streng limitierten Frist von 15 Minuten abzuschließen. Ich hatte es fast geschafft. Aber auch nur fast, denn die Zeit reichte leider doch nicht ganz aus.

So zu spielen hat jedoch seine Vorteile für eine Vorschau: Während andere Leute in der Überwelt herumstolpern oder ihre Zeit am Greifarm-Automaten von Mabe Village vertrödeln, laufe ich für mein Schwert an den Strand, dann wieder zurück in den Wald, kämpfe gegen Moblins und schnappe mir magisches Pulver, dann runter in den Kerker…. Ich habe ein Déjà-vu: Es sieht nicht nur alles so aus, wie ich es in Erinnerung habe, sondern ist wirklich genau so, wie ich es in Erinnerung habe, und das hat etwas ganz Magisches. Es ist keine rosafarbene Brille notwendig, denn Grezzo hat diese Tönung liebevoll in die Kartusche gebacken.

So zu bleiben, wie andere es in Erinnerung haben, zeitgleich aber von Spielern der neueren Generation akzeptiert und gut aufgenommen zu werden, bringt bestimmte Anforderungen mit sich, sodass Link’s Awakening subtil verändert wird. Das Original des Game Boy hatte zum Beispiel nur zwei Aktionstasten, so dass man sein Schwert und seinen Schild ablegen musste, um andere Gegenstände benutzen zu können. Jetzt sind Schwert und Schild dauerhaft an bestimmte Knöpfe gebunden und man bekommt noch zwei austauschbare Item-Slots hinzu. Dies könnte auch die schwierigeren Abschnitte des Spiels für moderne Sensibilitäten einfacher machen, da der Schild (den man im Original kaum benutzen würde) jetzt nur noch einen Knopfdruck entfernt ist.

Auch Gegner-Mechaniken wurden geringfügig verändert. So laufen die Moblins im Wald beispielsweise nicht wie früher nur festgelegte Routen auf und ab, sondern bewegen sich nun wesentlich zufälliger und natürlicher durch die Gegend. Die Schild-Moblins konnten früher effizient durch ein paar Stupser und einen Spin-Angriff besiegt werden. Heute tut man sich gut daran, Gegner nach einem Angriff mit dem Schild zu betäuben. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich diese mechanischen Änderungen bis zum finalen Release entwickeln, da eine Reihe von kleinen Änderungen irgendwann unweigerlich zu signifikanten, spürbaren Veränderungen führen können.

Aber es wurde nicht nur modernisiert und für die neue Generation hübsch aufbereitet. Es gibt auch ein paar neue Inhalte, wie etwa ein Dungeon-Minispiel, welches sich ein wenig anfühlt, wie die ersten Schritte zu einem Zelda-Maker-Spiel.

Bisher handelt es sich um ein solides Remake, wenn auch mit einigen Ecken und Kanten, die bis zur finalen Veröffentlichung sicherlich noch korrigiert werden. Ich kann es kaum erwarten, mich noch einmal in Link’s Awakening zu verlieben und ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele Spieler der neueren Generation genauso sehr vom Charme dieses Spiels verzaubern lassen, wie wir in den 90er Jahren.